Grenzen von Höhenlehrpfaden

Ein Höhenlehrpfad revolutioniert nicht die Welt der Waldpädagogik und ersetzt auch keine konventionellen Lehr- und Erlebnispfade. Das Konzept ist vielmehr als sinnvolle Ergänzung zum bisherigen Angebot zu betrachten.

Grenzen bestehen u.a. im Besucherspektrum. So kann innerhalb eines Höhenlehrpfads keine Barrierefreiheit gewährleistet werden bzw. wendet sich das Angebot des Höhenlehrpfads an Besucher zwischen 8 und 60 Jahren mit durchschnittlicher Fitness und einem funktionsfähigen Bewegungsapparat.

Auch in den Inhalten der Lehrtafeln sind Grenzen gesetzt. Eine Lehrtafel über Tierspuren im Schnee in 8 Meter Höhe macht keinen Sinn. In diesem Fall ist eine Einbindung des Höhenlehrpfads in einen konventionellen Lehrpfad in Bodennähe sinnvoll.