Mit einem Höhenlehrpfad kann das erlebnispädagogische Angebot eines konventionellen Waldhochseilgartens um waldpädagogische Elemente erweitert werden. Aber auch für Touristen bzw. Tagesgäste stellt ein Höhenlehrpfad eine interessante Erweiterung des bestehenden Angebots dar.
Als wesentliche Vorteile können die Förderung der bewussten Wahrnehmung des Waldes und die Auseinandersetzung mit dem Wald als eigenständigen Naturraum genannt werden. Ein Höhenlehrpfad kann somit zu einem intensiveren und nachhaltigeren Naturerlebnis führen als ein konventioneller Waldseilgarten.
Im Gegensatz zu konventionellen Lehrpfaden befindet sich ein Höhenlehrpfad unter ständiger Aufsicht und Pflege. Ein vernachlässigter, durch Vandalismus zerstörter Lehrpfad ist beim Höhenlehrpfadkonzept nahezu ausgeschlossen.
Durch die Möglichkeit der wechselnden Lehrtafeln ist eine anhaltende Aktualität und eine immer wiederkehrende Attraktivität gewährleistet. Des Weiteren können dadurch unterschiedliche Bildungsniveaus von z.B. Schulklassen bedient werden.
Eine aufwändige Wegeführung und der Kampf um die Aufmerksamkeit der Besucher fallen beim Höhenlehrpfad weg. Allein der Umstand, dass die Lehrtafeln in 4 bis 10 Meter Höhe angebracht sind, sorgt für Neugierde. Die Hochseilelemente sorgen für den Nervenkitzel, wenn man sich zur nächsten Lehrplattform vortastet.
Seine größten Stärken hat ein Höhenlehrpfad jedoch in Verbindung mit weiteren waldpädagogischen Angeboten (z.B. Spiele zur Vertiefung der Lehrtafeln oder weitere waldpädagogische Spiele oder Führungen), die sich verschiedenen Gruppenveranstaltungen umsetzen lassen.